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Der Tamadaba Naturpark, Parque Natural de Tamadaba wie er auf spanisch genannt wird, ist ein weitgehend von Menschenhand unberührtes geschütztes Landschaftsschutzgebiet auf Gran Canaria. Manchmal findet man auch die Bezeichnung Pinar de Tamadaba. Und Pinar (übersetzt Kiefernholz) ist reichlich vorhanden im Naturpark Tamadaba. Er wird auch oft als grüne Lunge Gran Canarias bezeichnet. Dieses zum Biosphärenreservat Gran Canaria erklärte Gebiet erstreckt sich direkt von den Klippen am Meer bis an die Grenze des höchst gelegenen Ort auf Gran Canaria, Artenara, welches besonders für seine Wohnhöhlen bekannt ist.

In den höheren Lagen dominiert vor allem die kanarische Kiefer (Pinus canariensis). Diese endemische Kiefer ist besonders resistent gegen Feuer. Die häufigen Vulkanausbrüche und Waldbrände lässt nur die Harten überleben. Im Tamadaba Naturpark sind noch sehr viele Andenken an den großen Waldbrand aus dem Jahr 2019 zu sehen. Viele Stämme haben eine schwarze Färbung und lässt das Ausmass dieses Waldbrand auch noch Jahre später erkennen.

Es ist sehr still und friedlich in diesem Landschaftsschutzgebiet, das sich über eine Fläche von rund 7.500ha erstreckt. Und auch sehr abwechslungsreich. Berge, Strand, Klippen, Wandern, klettern, einzigartige Flora und Fauna sind in diesem Naturpark zu erleben.

Reisende die sich eine Auszeit auf Gran Canaria gönnen finden hier sehr schnell ein Ausflugsziel. Und für alle die mit dem Camper Van unterwegs sind gibt es auch ein Stellplatz in der Nähe auf Gran Canaria.

Zwischen Agaete, Artenara und La Aldea de San Nicolas

Naturpark Tamadaba - Blick auf Agaete
Naturpark Tamadaba – Blick auf Agaete

Umgrenzt wird der Tamadaba Naturpark von den Gemeinden Agaete, Artenara und La Aldea de San Nicolas. Agaete liegt direkt am Meer und ist für Touristen und Reisende vor allem wegen dem Hafen Puerto de las Nieves für die Fähre nach Teneriffa bekannt. Agaete wird trotz, der sehr interessanten Geschichte, von Touristen wenig besucht. Agaete bildet die südliche Grenze zum Naturpark. Der kleine Ort La Aldea de San Nicolas an der Westküste von Gran Canaria bildet nach Süden hin die Grenze zum Landschaftsschutzgebiet. La Aldea de San Nicolas ist vor allem durch das

Tamadaba Naturalpark Wandern

Naturpark Tamadaba - Wandern
Naturpark Tamadaba – Wandern

Dieses Erholungsgebietes bietet sich nicht nur zum Grillen (an den dafür vorgesehenen Plätzen!) sondern auch als Ausflugziel zum Wandern an. Und wer auf dem GR-131 Gran Canaria unterwegs ist, durchstreift dieses Gebiet auch auf einer Mehrtagestour. Es gibt eine Auswahl für Schwierigkeitsgrade. Eine geeignete Wanderroute ist schnell zu finden.

Naturpark Tamadaba klettern

Mitten im Naturpark gibt es auch ein Klettergebiet. Klettern auf Gran Canaria zählt zu den vielen outdoor Aktivitäten um die Auszeit auf Gran Canaria zu genießen.

Aussichtspunkt Mirrador El Balcón

Naturpark Tamadaba - Mirrador el Balcon
Naturpark Tamadaba – Mirrador el Balcon

Der Aussichtspunkt El Balcón bietet einen sehr eindrücklichen Blick auf die Klippen des Tamadaba. Die Fahrt auf der GC-200 zu diesem Punkt endet aber in einer Sackgasse. Die GC-200 ist nur wenige Meter nach dem El Balcon gesperrt. Das Verbindungsstück weiter in Richtung Agaete ist wegen einem Felssturz wohl dauerhaft gesperrt.

Hölle auf Erden: Gran Canarias grüne Lunge steht in Flammen

Naturpark Tamadaba - grüne Lunge in Flammen
Naturpark Tamadaba – grüne Lunge in Flammen

Eine Schlagzeile einer Tageszeitung im Jahr 2019 lautete „Hölle auf Erden: Gran Canarias grüne Lunge steht in Flammen”. So muss es sich wohl für die Betroffenen angefühlt haben. Damals waren rund 3.000 Gebäude bedroht und beschädigt wurden davon zum Glück nur 15. Insgesamt wurden 10.000 Menschen evakuiert und der Schaden wird auf 15 Mio Euro geschätzt. Rund ein Jahr nach dem Waldbrand zog die Inselregierung Bilanz: 75% des Waldes haben sich wieder erholt. Durch vorsorglich angelegte Feuerschneisen konnte schlimmeres verhindert werden. In vielen Jahren vor diesem Waldbrand wurden viele Feuerschneisen errichtet. Fachleute schätzen, dass es vor allem auch diesen zu verdanken ist, dass nicht 25.000ha verbrannt sind.

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